Economy

economy@school

economy

 

ist ein Projekt zur Intensivierung grenzüberschreitender Zusammenarbeit zwischen Schulen und Hochschulen, Schülern und Lehrern.

Ziel des Projekts ist der Erwerb praktischer wirtschaftlicher Fertigkeiten im euregionalen Grenzgebiet anhand der Frage “Wie entsteht und wie kommt ein gutes Produkt zum endgültigen Markt?“. Ein weiteres Ziel für die Schüler ist die Bewusstwerdung der Wirtschaftsregion Euregio. Gegenseitige Vorteile sollten langfristig abgebaut werden, und die nachhaltige Fortführung des Projekts nach Projektende wird angestrebt. Dazu werden Strukturen entwickelt, die nach Ende der Förderperiode selbständig weiterlaufen können.

Die Fortführung des Projekts economy@school nach Projektende ist durch die angestrebte Aufnahme im Schulcurriculum und die damit verbundene Vertiefung und Anreicherung im Fach Sozialwissenschaften an deutscher Seite gewährleistet. So wird an den deutschen Schulen das Fächerangebot um eine konkrete wirtschaftliche Anwendung erweitert. Dies dient vor allem der Bewusstwerdung der grenzüberschreitenden Berufs- und Ausbildungsperspektiven. Die Zusammenarbeit niederländischer und deutscher Schüler mit den Hochschulen wird ebenfalls zu einer langfristigen Kooperation führen. Darüber hinaus ergibt sich für alle beteiligten Schüler ein sprachlicher Mehrwert, und die Schüler werden bessere Erkenntnisse über die sozialen und wirtschaftlichen Strukturen des Nachbarlandes gewinnen.

Der grenzüberschreitende Effekt ergibt sich automatisch aus der Tatsache, dass Schüler und Studenten an beiden Seiten der Grenze an einem gemeinschaftlichen Lernprozess beteiligt sind.

 

Projektaktivitäten

An den teilnehmenden Schulen werden mit Unterstützung der Hochschulen Mini-Unternehmen gegründet. Die Schüler bekommen eine theoretische Einführung in wirtschaftliche Zusammenhänge und Marktwirkung. In den Niederlanden wird dies stattfinden innerhalb des regulären Schulfachs “Management & Organisatie“, während an deutscher Seite entsprechende außerunterrichtliche Arbeitsgemeinschaften eingerichtet werden.
Die Projektaktivitäten umfassen die Erstellung und Durchführung der Business-Pläne, sowie die Präsentation der Projektidee und Businesspläne des fertigen Produktes. Dabei arbeiten die Schüler in den einzelnen Abteilungen des Unternehmens und übernehmen Verantwortung. Ein Unternehmen besteht dabei aus den Abteilungen Einkauf – Marketing/Verkauf – Personal – Produktion – Finanzen.
Die Studenten der Hochschulen werden die Schüler als Tutoren unterstützen. In regelmäßigen Abständen werden Treffen bzw. Videokonferenzen zum Erfahrungsaustausch der Schüler, Lehrer und Studenten stattfinden. Um den Schülern einen besseren Einblick in Unternehmensstrukturen zu bieten, besuchen sie als Gesamtgruppe die “Hannover Messe“. Am Ende des Schuljahres wird die beste Schülergruppe prämiert.

Als Mehrwert ergibt sich zusätzlich eine Erweiterung und Vertiefung sprachlicher und wirtschaftlicher Kenntnisse (dies gilt im Bereich der Sprachen für Deutsch, Niederländisch sowie Englisch).

Das Projekt Economy@school wird von Frau Chittka, Frau Pollmann und Herrn Zuk betreut.